Montag, 12. Oktober 2009
Thats it, thats all...last days in Canada
Sonntag, 11. Oktober 2009
Wir wollen so gerne Fähre fahren. Nehmt uns bitte mit…
Nachdem wir heute aus unserem Hotel mit der königlichen Balkonsuite ausgecheckt sind :o), machten wir uns auf den Weg weiter nordöstlich von Tadoussac in Richtung der Côte Nord, also die Nordküste. Die Route führte an der Küste entlang durch hügelige und nur dünn besiedelte Regionen. Auf dieser Strecke boten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den St.-Lorenz Strom, wo wir immer wieder unsere Blicke übers Wasser schweifen ließen, um vielleicht doch irgendwo eine Flosse oder Finne eine Wals zu sehen, aber leider wechselten sich dichter
Nebel und Nieselregen ab und man konnte nicht soweit gucken. Wir planten im Örtchen Bergronnes einen kleinen Abstecher zum Cap de Bon-Désir zu machen; einem steilen Kap von dem man ausgezeichnet Wale, Robben und Vögel beobachten können soll. Dieses Ziel haben wir nicht explizit in unser Navi eingegeben, weil so schwer kann das ja nicht sein! Also sind wir beim Örtchen Bergronnes von unserer Route abgewichen und durch die Dorf Straßen gefahren, bis wir an einem kleinen Wanderweg vorbei kamen mit einer Beschilderung zum Cap de Bon-Désir. Na also :o), das war ja ganz einfach. Wir haben das Auto geparkt und sind den kleinen Trampelpfad gefolgt, die Küste war durch den Wald auch schon gut zu sehen und so sind wir da munter weiter gestiefelt… Nach ca. einer halben Stunde hatten wir das Kap immer noch nicht erblickt und der Weg führte auch immer wieder mal nach links, anstatt nach rechts zur Küste hin… es nieselte weiterhin stark und der Weg wurde immer schroffer und vor allem matschiger! Ich mit Handtäschchen und Stiefeln war super für diese Gegebenheiten gekleidet! „Ja, merde!“, haben wir uns gedacht, „das kann doch nicht richtig sein, da muss man doch mit dem Auto auch hinkommen und wieso ist der olle Weg so lang!“ Wir liefen aber trotzdem noch gute 15 Minuten weiter, weil wir immer hofften „Ja, aber nach der NÄCHSTEN Kurve sind wir bestimmt da!!“ Pustekuchen! Wir wussten, dass wir den blöden langen Weg auch wieder zurück laufen müssten, also haben wir es wirklich irgendwann aufgegeben und legten den :Rückwärtsgang ein. ;-) Als wir zwischendurch einmal die Küste sehen konnten, sind mitten durch den Wald abgebogen und haben uns einen eigenen Weg zu Küste gesucht, da es wirklich nicht weit war. Was für ne Matschepampe… Das Kap war den Felsen aus dann aber trotzdem nicht zu sehen. Es war gerade sowieso Ebbe angesagt und bis man hier einen Wal oder sonstiges sehen könnte, müsste man wirklich Kilometer weiter weg schauen und dafür war das Wetter einfach zu schlecht. Tja, das war ja wohl total die Pleite. Irgendwann hatten wir auch wieder das Auto erreicht und haben unsere Route wieder
aufgenommen und sind zurück auf die Hauptstraße. Keine 500 Meter weiter stand auf einmal ein riesengroßes Schild mit was drauf??? Dreimal könnt ihr raten! Der Cap de- Bon Désire Parkplatz und Besucherzentrum. *argh* Naja, da es aber Eintritt kostete und das Wetter / Ebbe etc. nicht so dolle waren, haben wir es auch dabei belassen und sind auf unserer Route weitergefahren. Wir wollten, nachdem wir genug an der Küste entlang gefahren sind, von Baie-Comeau die 2,5 Stündige Fähre zur Halbinsel Gaspé nehmen, um von dort unsere Reise zurück nach Montreal anzutreten. Laut unserem Reiseführer fuhr diese Fähre nur 1-2 Mal am Tag und ist reservierungspflichtig. Es war mittlerweile schon 16 Uhr und eine Reservierung hatten wir natürlich auch nicht, also standen die Chancen nicht so gut, aber wir wollten es dennoch probieren. Hätten wir die Fähre nicht bekommen, so hätten wir die heutigen 250 km bis Tadoussac zurückfahren müssen und dann auch weiterhin die Strecke genommen, die wir bereits über Quebec gefahren sind nach Montreal (geschätzte 700 km). In Baei-Comeau angekommen gab‘s wieder mehr Zivilisation, denn mit ca. 23.000 Einwohnern (Population steht immer am Ortseingang) ist das die größte Stadt der Côte Nord mit den 2 größten Wasserkraftanlagen der Welt.
Während René im Navi nach dem Fähranleger suchte, sprang ich bei Tim Hortons rein, um uns ein paar leckere Donuts zu kaufen. Die Verkäuferin konnte leider gar kein Englisch… „Merde!“, dachte ich schon wieder mal… wir erkläre ich der Madame denn jetzt, was ich haben will… Was zum Teufel heißt ein 6er-Pack Donuts auf Französisch? ;-) Naja, six Bleignes, oder so ähnlich verständigte ich mich und bekam auch die Sorten, die ich haben wollte. In der Zwischenzeit hatte sich René in der Umgebung umgeschaut und ein Einkaufscenter ausfindig gemacht, indem es einen Sportladen geben sollte… Juhu, da musste ich rein. Vielleicht würde es meine Regenjacke dort ja geben. Gesagt, getan: Wir spazierten darein und da leuchtete mir schon die Reklame der North Face Abteilung entgegen. Zielstrebig ging ich zum Regal, wo ich mein Lieblingsmodell schon in allen möglichen Farben hängen sah und da war sie auch, meine schwarze Jacke und sogar gleich in der richtigen Größe gegriffen. Yippieee, ich klemmte sie mir gleich unter’m Arm und wir schauten uns noch etwas um… die hatten auch so viele Burton Klamotten da und da konnte ich es mir nicht nehmen lassen einen super schnuckeligen Burton Zip Hoodie und eine passende Mütze dazu zu kaufen. An der Kasse redete man wieder nur Französisch und die Madame à la casse zeigte mir einen französischen Reklame Prospekt ihres Ladens, indem es einen 50$ Gutschein gibt, wenn man eine Winterjacke oder –Hose ab einem bestimmten Preis kauft. :o) So habe ich mit dem Kauf meiner Jacke tatsächlich den 50$ Gutschein bekommen und konnte den für den Einkauf meines Hoodies und der Mütze gleich nutzen, was für ein Schnäppchen!!! :-D Überglücklich schlenderten wir aber auch schnell wieder raus aus dem Einkaufscenter, damit ich nicht noch mehr kaufe… ;)
Ca. 20 km weiter waren wir dann am Fähranleger und schauten auf die Abfahrtstafeln, die anzeigten, dass die Fähre um 14 + 20 Uhr ablegten und samstags nur einmal um 17 Uhr ablegen. Wir musste also die am heutigen Abend bekommen, weil wir mit der Samstag-Fähre erst gegen Abends auf der Gaspé Halbinsel wären und die 1400 km von dort nach Montreal bis Montagmorgen nicht mehr schaffen würden. Wir gingen also an die Kasse und ein netter Monsieur erklärte uns, das an diesem Fähranleger derzeit Wartungsarbeiten durchgeführt werden und es nur noch die Möglichkeit gibt ca. 55 km weiter
zu fahren nach Godbout, wo es einen zweiten Fähranlieger gibt, der heute um 20 Uhr nach Matane/Gaspé ablegt. Auf die Frage, ob wir bei ihm Ticket kaufen könnten, da wir keine Reservierung haben, beantwortete er uns damit, dass die Fähre heute dort bereits voll ausgebucht ist, es aber eine kleine Chance gibt, da es dort die Schlange 3 gibt für PKWs ohne Reservierung und das einige dieser PKWs mitfahren können, wenn die Fähre doch nicht voll wird oder die Einweiser auf der Fähre die Autos so stapeln, dass noch etwas Platz ist. Es war nun schon 17 Uhr und die Zeit drängte… also haben wir unser Navi neu eingestellt und sind Richtung Gobbout aufgebrochen. Mit einem Affenzahn sind wir über die hügeligen, teilweise sehr schlechten Straßen gebrettert; haben die Max-Geschwindigkeit von 90Kmh für Landstraßen leicht überschritten und auch alle potenziellen Schlange 3 Kandidaten überholt… ;)
Dort angekommen reihten wir uns in der besagten Schlange an, wo bereits 4 PKWs vor uns standen. :o( Und ab jetzt hiess es abwarten bis die Fähre aus Matane anlegte… Man sagte uns, dass wir gegen 19:30 Uhr bescheid bekommen würden, ob man mitkäme oder nicht… Wir bangten die ganze Zeit lang und versuchten die Zeit mit sinnlosen Gesprächen auf unseren Camcorder tot zu schlagen (à la René + Thomas bei der Panne vom Edersee). ;-) Oh, das wäre so ärgerlich gewesen, wenn wir nicht hätten mitfahren können… Es regnet in der Zeit sehr heftig und wir blieben die Zeit über im Auto. Alle anderen Schlangen (mit Reservierung) füllten sich nach und nach mit allem möglichen Zeugs: PKWs, Pickups und riesen große LKWs, mal mit und mal ohne Ladung. „Wie zum Teufel sollten die denn alle auf diese Fähre passen?“, fragten wir uns. Nach ca. 1,5 Stunden kam die Fähre dann auch, sie war riesig und es dauerte auch ca. gute 20 Minuten, bis alle dort geladenen PKWs und LKWs aus dem Bauch des Schiffes fuhren. In der Zeit sahen wir einige Einweiser, die die Fahrzeuge in den Schlangen zählten und plötzlich klopfte es dann an unserem Fenster und einer der Einweiser sagte uns, das wir sehr gute Chancen haben mitzukommen und drückte uns einen Zet
tel auf dem ein PKW und 2 Personen eingestanzt waren in die Hand, den wir an Board an der Kasse abgeben müssten, um unsere Tickets zu bezahlen. Jiipiiiee, wir freuten uns und fuhren ca. 15 Minuten später auch in den Bauch des gigantisch großen Schiffes, in dem schon alle anderen LKWs und PKWs verschwunden waren. An Board kamen wir uns wie auf einer Mini -Kreuzfahrt vor: Es gab ein Restaurant, Imbiss, Kinder „Beschäftigung“-Räume, kleiner Kinosaal mit Zug bzw. Flugzeug-Sitzen mit einer französisch-sprechenden Sandra Bullock auf dem großen LCD Fernseher und natürlich die riesigen unteren Decks, auf denen die ganzen Auto aufeinander gestapelt waren. *g*
Dort angekommen reihten wir uns in der besagten Schlange an, wo bereits 4 PKWs vor uns standen. :o( Und ab jetzt hiess es abwarten bis die Fähre aus Matane anlegte… Man sagte uns, dass wir gegen 19:30 Uhr bescheid bekommen würden, ob man mitkäme oder nicht… Wir bangten die ganze Zeit lang und versuchten die Zeit mit sinnlosen Gesprächen auf unseren Camcorder tot zu schlagen (à la René + Thomas bei der Panne vom Edersee). ;-) Oh, das wäre so ärgerlich gewesen, wenn wir nicht hätten mitfahren können… Es regnet in der Zeit sehr heftig und wir blieben die Zeit über im Auto. Alle anderen Schlangen (mit Reservierung) füllten sich nach und nach mit allem möglichen Zeugs: PKWs, Pickups und riesen große LKWs, mal mit und mal ohne Ladung. „Wie zum Teufel sollten die denn alle auf diese Fähre passen?“, fragten wir uns. Nach ca. 1,5 Stunden kam die Fähre dann auch, sie war riesig und es dauerte auch ca. gute 20 Minuten, bis alle dort geladenen PKWs und LKWs aus dem Bauch des Schiffes fuhren. In der Zeit sahen wir einige Einweiser, die die Fahrzeuge in den Schlangen zählten und plötzlich klopfte es dann an unserem Fenster und einer der Einweiser sagte uns, das wir sehr gute Chancen haben mitzukommen und drückte uns einen Zet
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Für Whale Watching viel Geld bezahlen? Ich bin doch nicht blöd ;-)
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Au revoir Quebec, bienvenue Tadoussac
Heute haben wir leider schon das tolle französische Städtchen Quebec verlassen mit seinem vielen kleinen Straßen, Cafés, Restaurants und gelben Laternen, die mir am Abend so gut gefallen haben. Es fiel mir auch schwer mich von unserem romantischen Hotelzimmer zu verabschieden, dass so gut zu dieser Stadt gepasst hatte.
Aber ich wusste ja was wir als nächstes zu erleben hoffen und von daher ging ich sowohl mit einem traurigen als auch lachenden Auge. :) Wir haben uns also auf dem Weg gemacht den Sankt-Lorenz Strom aufwärts zu fahren zum Städtchen Tadoussac. Wir haben unser Navi darauf eingestellt Autobahnen zu meiden und so sind wir übers Land vorbei an hiesige Wäldern in den buntesten Herbstfarben und vielen kleinen wunderschönen Dörfern mit den typischen kanadischen Holzhäusern. Der Blick auf die Weite des Sankt Lorenz Stroms ließ die Gedanken schweifen und man konnte trotz der langen Autofahrt und der viel gefahrenen Kilometern sehr gut entspannen. René und ich waren gestern in Quebec in einem North Face Geschäft, wo ich mich nach einer dicken Regenjacke umgeschaut hatte, da ich zum Einen noch gar keine habe und zum Anderen gut eine gebrauchen könnte für den bevorstehenden Ausflug auf dem Wasser. Ich hatte auch schon die richtige gefunden, allerdings habe ich sie zunächst in der Farbe Orange anprobiert. Eine andere Frau hatte ebenfalls ein Auge auf dieses Modell geworfen und die Jacke in schwarz bereits vorm Spiegel angezogen. So kam es tatsächlich dazu, das als auch ich mich für die schwarze Jacke entschied, sie in meiner Größe nicht mehr da war. Die gute Frau hatte sie mir just vor der Nase „weg“gekauft. :( Naja, ich habe mich dann entschieden, anstatt eine Kompromiss Jacke zu kaufen einfach auf dem Weg nach Tadoussac bei anderen Outfittern vorbei zu schauen. Und das taten wir heute dann auch: Auf dem Weg nach Tadoussac kamen wir an einem Outfitter vorbei, der North Face auf dem Schaufenster kleben hatte und so legte René ne Vollbremsung hin und machte `nen großen Schlenker auf den weiten Vorplatz des Geschäftes, wo noch kleinere Tante Emma Läden und Schnellrestaurants angesiedelt waren. Schon aus dem Auto heraus fielen mir 4 Pickups auf, teilweise mit offenen Anhängern hinten dran, wo komische Tierbeine samt Hufen raus ragten…Einen Moment lang überlegte ich was das denn sein könnte und ob das wirklich echte Tierbeine sein könnten… „Nein, oder?“, dachte ich. „Kann gar nicht sein…“ „Was ist das??“, schoss mir durch den Kopf. Es ließ mir keine Ruhe und so sprach ich René drauf an und zeigte ihm die 4 Autos mit der komischen Beladung. Ich stieg aus dem Auto aus und auf dem Weg zum Outfitter ging ich vorsichtig an den Anhängern vorbei. Die Hufen, die aus den Pickups
herausragten und so widerlich am Wagen festgebunden waren, gehörten Elchen, die getötet und bereits aufgeschnitten und ausgeweidet waren. :'(( Ich konnte meinen Augen nicht glauben… diese wunderschönen und so süßen Tiere lagen tot auf dem Anhänger, auf dem Rücken mit verdrehten Beinen und aufgeschnitten. Wie kann man nur solch anmutige Tiere jagen? Ich wollte so gerne einen Elch in der freien Wildnis Kanadas an einem See zu Augen bekommen, der gerade ein bisschen Wasser daraus schlabbert. Stattdessen liegen sie tot auf dem Anhänger… Jetzt kann ich sagen, ich habe die berühmtesten Tiere Kanadas gesehen: Waschbären, Füchse, Bären und Elche… Nur habe ich 50% von denen entweder tot auf der Straße liegen sehen oder getötet durch irgendwelche Jäger… *schnief* Naja, wenigstens war der Bär quick lebendig! ;)
Kurz vor unserem heutigen Ziel mussten wir mit einer Fähre nach Tadoussac übersetzen, da ein Fjord das Festland voneinander trennte. Also fuhren wir mit dem Auto auf die Fähre samt vielen anderen Autos und sogar großen LKW’s und waren innerhalb weniger Minuten auf der anderen Seite des Fjords. Es regnet mal wieder wie aus Kübeln und sah am Himmel auch lange nicht danach aus, dass es aufhören würde. Und Tadoussac ist eine sehr kleine Stadt, die so erstmal nicht viel zu bieten hat bei solch einem Wetter, also überlegten wir kurz in welches Motel wir gehen würden und schauten in unseren Reiseführer, was der denn so rät… Schnell entschieden wir uns dafür, dass wir für 2 Tage hier bleiben müssen, da das Wetter für den Whale-watching Trip zu wünschen übrig ließ. Im Reiseführer waren einige Hotels erwähnt, aber alle recht teuer aufgrund der Nähe zur Küste. Das wohl markanteste Gebäude der Stadt sollte das „Hotel Tadoussac“ sein mit seiner weißen Fassade und knallroten Dach. Und das haben wir ganz schnell gefunden, da es wirklich kaum zu übersehen war…
Wir haben uns kurz angeguckt und uns gedacht, bevor wir so ein gammliges Hotelzimmer nehmen, in denen wir die ganzen 2 Tage wegen des Regens verbringen müssen, dann quartieren uns lieber in das besten Hotel der Stadt ein und haben ein gutes Zimmer… *g* Fragen kostet ja nichts… So sind wir also ins Hotel an die Rezeption. Die großen Fenster in der Lobby boten eine fantastische Sicht auf das Wasser und den Hafen, in denen die ganzen Boote der Whale-watchting Tour Anbieter liegen. Wenn wir aber in so ein teures Hotel gehen, dass sollte es auch ein Zimmer mit Meerblick sein! Wenn schon, denn schon… Schließlich ist das ja auch mehr oder weniger als Abschluss unseres Urlaubes gedacht. Der Rezeptionist schrieb uns 3 Preise auf seinem Zettel auf und zeigte uns den: Der erste Preis war für das Zimmer mit Meerblick ohne alles, der zweite mit Meerblick inklusive Frühstück und der dritte mit Meerblick und Halbpension… Puuh, Meerblick und Halbpension gleich 180 Dollar mehr… ne, das musste nicht sein, aber der Preis für das Zimmer mit Meerblick war ganz akzeptabel und so haben wir ihm mitgeteilt, dass wir das gerne haben möchten…
Kurz vor unserem heutigen Ziel mussten wir mit einer Fähre nach Tadoussac übersetzen, da ein Fjord das Festland voneinander trennte. Also fuhren wir mit dem Auto auf die Fähre samt vielen anderen Autos und sogar großen LKW’s und waren innerhalb weniger Minuten auf der anderen Seite des Fjords. Es regnet mal wieder wie aus Kübeln und sah am Himmel auch lange nicht danach aus, dass es aufhören würde. Und Tadoussac ist eine sehr kleine Stadt, die so erstmal nicht viel zu bieten hat bei solch einem Wetter, also überlegten wir kurz in welches Motel wir gehen würden und schauten in unseren Reiseführer, was der denn so rät… Schnell entschieden wir uns dafür, dass wir für 2 Tage hier bleiben müssen, da das Wetter für den Whale-watching Trip zu wünschen übrig ließ. Im Reiseführer waren einige Hotels erwähnt, aber alle recht teuer aufgrund der Nähe zur Küste. Das wohl markanteste Gebäude der Stadt sollte das „Hotel Tadoussac“ sein mit seiner weißen Fassade und knallroten Dach. Und das haben wir ganz schnell gefunden, da es wirklich kaum zu übersehen war…
Wir haben uns kurz angeguckt und uns gedacht, bevor wir so ein gammliges Hotelzimmer nehmen, in denen wir die ganzen 2 Tage wegen des Regens verbringen müssen, dann quartieren uns lieber in das besten Hotel der Stadt ein und haben ein gutes Zimmer… *g* Fragen kostet ja nichts… So sind wir also ins Hotel an die Rezeption. Die großen Fenster in der Lobby boten eine fantastische Sicht auf das Wasser und den Hafen, in denen die ganzen Boote der Whale-watchting Tour Anbieter liegen. Wenn wir aber in so ein teures Hotel gehen, dass sollte es auch ein Zimmer mit Meerblick sein! Wenn schon, denn schon… Schließlich ist das ja auch mehr oder weniger als Abschluss unseres Urlaubes gedacht. Der Rezeptionist schrieb uns 3 Preise auf seinem Zettel auf und zeigte uns den: Der erste Preis war für das Zimmer mit Meerblick ohne alles, der zweite mit Meerblick inklusive Frühstück und der dritte mit Meerblick und Halbpension… Puuh, Meerblick und Halbpension gleich 180 Dollar mehr… ne, das musste nicht sein, aber der Preis für das Zimmer mit Meerblick war ganz akzeptabel und so haben wir ihm mitgeteilt, dass wir das gerne haben möchten…
Schnell stellten wir fest, dass wir also das wirklich beste Zimmer mit Meerblick bekommen hatten und verstanden wohl auch das Räuspern des Herrn an der Rezeption bei der Zimmervergabe, da er uns wohl einen zu niedrigen Preis veranschlagt hat… Hihiii… Was für ein tolles Gefühl. Wir haben uns schick gemacht und sitzen nun einem der vielen gemütlichen Sofas in der Lobby mit Eure Jasi
Québec, everybody is speaking french
Dienstag, 6. Oktober 2009
Jusqu'à présent nous passâmes quelques belles journées ensemble...et voilà:
Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer
Montag, 5. Oktober 2009
Der Algonquin Nationalpark und der Bär!
Die Nacht in unserem gefühlten -10° C kalten Cottage haben wir Gott sei Dank gut überstanden!
2-3 Schnappschüsse weiter entschied er sich dann doch weiter zu ziehen und verschwand wieder durch die Wälder… Ohhhh, der war soooo süüüüß! :) Den hätte ich so gerne mit nachhause genommen zum Kuscheln. Und so gerne hätte ich ihm auch ein Stückchen Wurst vom 7Eleven Supermarkt gegeben… *g* Total begeistert darüber, dass ich endlich den ersten Bären in freier Wildbahn sehen durfte, zogen auch wir weiter mit einem wachsamen Auge auf den Straßenrand, ob noch weitere wilde Tiere zu sehen waren! …Aber außer einem Fuchs, der über die Straße lief und zahlreiche (leider tote) Waschbären und einem weiteren Fuchs, der bereits tot auf der Straße lag und ausgerechnet ICH (!) noch rübergefahren bin, da ich ihn zu spät gesehen hatte :'( und für den weiteren Abend zu Tode betrübt und total traurig darüber war, haben wir am weiteren Abend nicht noch mehr gesehen. Im Navi war Quebec City als nächstes Ziel eingegeben -auf ca. halber Strecke in Montreal- haben wir unsere Reise unterbrochen, da es mittlerweile schon 23:30 Uhr war und schon lange Zeit für die Betti…
Abonnieren
Posts (Atom)